Fotos der Torte

Geburtstagstorte

Wir stecken also mal wieder bis über beide Ohren in den Vorbereitungen für eine weitere Geburtstagstorte. Diesmal Jakobs, morgen muss sie fertig sein. Motiv wird noch nicht verraten, dass soll noch eine Überraschung sein, aber soviel sei schon gesagt: wir werden viel Lebensmittelfarbe brauchen und zum ersten Mal arbeiten wir mit „Gum Paste“. Die haben wir aber als Fertigmischung zum anrühren gekauft, weil in Österreich die einzelnen Zutaten nur schwer zu bekommen sind (bzw. der Tipp von cakeinvsion mit Kukident uns etwas suspekt ist).

Teig (2 Springformen):
360g Zucker
480g Mehl
400g Schlagobers
2 Pkg. Vanille Zucker
2 Pkg. Backpulver
8 Eier

Alles mischen und bei 160grad Celsius für 45 min backen.

Fondant:

300g Marshmallow (die weißen, nur nicht die bunten nehmen)
600g Staubzucker
2 EL Wasser

Die Marshmallows mit dem Wasser in der Mikrowelle zum schmelzen bringen (gehen sehr auf!). Dann nach und nach den Staubzucker unterrühren. Kalt stellen und dann kneten.

Marzipan:
200g Mandeln
200g Staubzucker
Wasser
Bittermandelaroma

Gleiche Teile geriebene Mandeln und Staubzucker. Wir haben breits geriebene Mandeln verwendet, hier drauf achten, dass sie wirklich fein sind (waren sie leider nicht > sehr „körniges“ Marzipan), außerdem wurden sie mit Schalen gerieben, das tut dem Geschmack nix, sieht aber nicht sehr hübsch aus. Es ist auch möglich Mandeln einfach zu kaufen, entweder gleich ohne Schale oder mit. Wenn mit dann die Mandeln einfach kochen, dann können sie leicht geschält werden (vor der weiter Verarbeitung etwas trocknen lassen). Dann wird aber eine Küchenmaschine zum mahlen benötigt (und wesentlich mehr Zeit).
Mandeln und Zucker in einer von diesen großen Küchenmaschine mit dem „Knetaufsatz“ mischen, ganz langsam lauwarmes Wasser mit Bittermandelaroma (wir haben eta 1/3 von dem kleinen Fläschchen verwendet, ist aber ein bisschen eine Geschmacksache) hinzugeben. Immer nur ein Esslöffel (bei geringeren Mengen Mandeln und Staubzucker lieber einen Teelöffel verwenden) Wasser hinzugeben. Langsam wird das ganze „böckelig“, immer mal wieder kneten um zu sehen ob die gewünschte Konsistenz schon erreicht ist. Das war’s, grundsätzlich ziemlich einfach. (noch ein kleiner Tipp: am Anfang vielleicht etwas Mandeln und Staubzucker in Reserve behalten, falls das ganze zu flüssig wird und nachgebessert werden soll).

Pariser Creme:
500g Schlagobers
500g Zartbitter Schokolade

Schokolade klein schneiden oder reiben, Schlagobers aufkochen. Über die Schokolade schütten und die Masse dann glatt rühren (Schokolade muss ganz schmelzen). Dann kalt stellen.

Snickerdoodles

… oder die besten Kekse der Welt.

1cup Zucker
1/2cup Butter
2 kleine Eier (oder 1 großes)
1Pkg Vanille Zucker (der teure lohnt sich)
1 1/2cup Mehl
1 1/2TL Zimt
2TL Backpulver
1Prise Salz

Zimtzucker

  • Zucker, Butter, Eier und Vanille Zucker aufschlagen, bis alles glatt ist, schaumig. Butter in kleine Würfel schneiden, Raumtemperatur
  • Mehl mit Backpulver mischen. Salz und Zimt untermischen
  • Mehl-Mischung und Butter-Mischung zusammen mixen
  • Teig kalt stellen, muss wirklich kalt sein. Bis Kugeln geformt werden können
  • Teigbälle formen und im Zimtzucker rollen
  • Bei 175grad C, 10-12min backen (bis sie leicht Braun sind). Sind sehr locker und fluffig beim herausnehmen
  • Beim aufs Bachblech legen viel Platz lassen zwischen den einzelnen Kugeln, Kekse gehen enorm auf.

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    Lemon Meringue Pie

    Update: Der Kuchen ist extrem süß und ich würde ihn nicht nochmal machen.

    Vorweg: die Form mit fertig gebackenen Boden nicht fallen lassen, das macht das ganze nämlich kaputt und alles muss nochmal gemacht werden.

    Aber nun zum Rezept, das kommt ursprünglich von hier: http://www.kochbar.de/rezept/346276/Lemon-Meringue-Pie.html

    Boden:

    • 250g Mehl
    • 220g Butter (kalt)
    • 1 Prise Salz
    • 1EL Zucker

    Mehl mit Salz und Zucker vermengen, dann Butter (in Würfel geschnitten) dazugeben. Mit einer Gabel zu einem krümeligen Teig vermischen (das ganze braucht etwas Muskelkraft). Dann ein wenig kaltes Wasser (geschmolzene Eiswürfel) dazugeben und solange kneten bis es ein geschmeidiger, formbarer Teig wird. Achtung die Butter schmilzt und das Ganze wird klebrig, also ist Eile geboten.
    Zwischen zwei Lagen Backpapier (Frischhaltefolie geht wohl auch, aber ich hasse es mit der zu arbeiten) den Teig ausrollen und dann in die Form pappen. Das Backpapier für später aufheben. Den Teig 20min in den Kühlschrank stellen.
    Nun den Teig mit einer Gabel mehrmals anstechen, dann in den Ofen damit (220grad C, Heißluft), zuerst ein paar Minuten anbacken lassen dann herausnehmen und mit Packpapier (haha, hier kommt’s wieder ins Spiel) abdecken und beschweren, dazu kann ein Topf verwendet werden (Achtung keine Plastikgriffe) oder getrocknet Erbsen. Da ich aus einem Haushalt komme in dem es glaube ich noch nie getrocknete Erbsen gab, tut es Reis auch. 20-25min goldgelb backen.
    Herausnehmen und auskühlen lassen.

    Zitronen Füllung

    • 80ml Zitronensaft (frisch gepresst waren das bei mir 2 Zitronen, sonst aus der Flasche)
    • Schalenabrieb einer Zitrone
    • 4EL Stärke
    • 250g Zucker
    • 300ml Wasser
    • 3 Eigelb
    • 30g Butter

    Wasser zum kochen bringen (Wasserkocher, oder Topf am Herd), in einem anderen Topf die Stärke und den Zucker vermischen. Dann unter ständigen rühren das heiße Wasser in den Topf mit Stärke und Zucker einrühren. Das ganze kurz aufkochen lassen. Das wird jetzt zu einer zäh-flüssigen Geschichte, Vorsicht kann klumpen, am Besten einen Schneebesen verwenden.

    Jetzt 3 Eigelb (Eiweiß aufheben, das brauchen wir noch) mit ein paar Löffel dieser Zucker-Stärke Geschichte vermischen und dann diese Eigelbmasse mit dem Schneebesen in den Topf mit Zucker und Stärke einrühren.
    Nochmal aufköcheln lassen und nacheinander die Butter, die Zitronenschale und den Zitronensaft hinzugeben.

    Eiweiß Topping

    • 6 Eiweiß
    • 1/2 TL Backpulver
    • 1Pk Vanillezucker
    • 6EL Zucker

    Hier kommen also die 3 Eiweiß von vorher nochmal in Verwendung, dazu brauchen wir noch 3 weitere. Das mit dem Backpulver und dem Vanillezucker vermischen und aufschlagen. Während dem aufschlagen noch den restlichen Zucker beimengen.
    Der mittlerweile ausgekühlten Kuchenboden wurde vom Backpapier und dem Reis befreit. Darauf jetzt die Zitronenfüllung gleichmässig verteilen. Auf diese Masse dann das Baiser (die Eiweißsache) verteilen (bis zum Rand).
    Nochmal in den Ofen bei 250grad C für etwa 5min, bis das Baiser goldbraun ist.

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    Fotos: Oona Geburtstagsparty

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    Cake Pops

    Erfahrungen nach dem Backen und Fotos.

    Dinge die wir anders gemacht haben:

    Zuerst haben wir alle „trockenen“ Zutaten vermischt, dann die Butter ganz geschmolzen und mit allen „flüssigen“ Zutaten vermengt, danach langsam die Mehl-Mischung dazu geben.
    Beim Teig haben wir den Himbeer-Teil so gemacht wie im Rezept, wobei wir beide nicht sehr vom Geschmack überzeugt sind.
    Den Kakao-Teil haben wir mit 250ml Milch gemacht, anstatt nur 5El, wir haben dafür aber mehr Kakao hinzugefügt (125g).

    Beim zerbröseln, haben wir für den Schokoteig ca. 200g Nutella benutzt und eine ganze Packung Frischkäse (170g).
    Für den Himbeereteig haben wir 170g Marmelade ohne Kerne verwendet (die billigste) außerdem einen Schuß Himbeersirup, aber wirklich nicht viel.

    Geformt haben wir ungefähr so große Kugeln, dass sie noch gut in die Hand gepasst haben. Die Roboter haben wir mit einem breiten Messer und einem Schaber geformt.

    Danach alles in den Tiefkühlschrank und immer nur einen Teller herausgenommen (wir hatten alles auf vier Teller verteilt).

    Als Stiele dienten uns normale Grill-Spieße, die wir in Schokolade getunkt haben und dann in die Kugel gesteckt. Gegen Ende hin hatten wir keine gekaufte Glasur mehr, also haben wir schnell selbst welche gemacht. Einfach Butter und Schokolade im Topf schmelzen und gut vermengen, mit ein wenig Staubzucker, wir hatten leider zu wenig Butter benutz jetzt wurde das ganze gar dick, hält aber gut, glänzt und bricht nicht. Was wollen wir also mehr.

    Ein Problem hatten wir mit der weißen Glasur, die wollte sich nicht einfärben lassen, weshalb das grün sehr blass ausfällt, fürs Roboter-grau hat’s aber voll gereicht.

    Zum abtropfen, haben wir zwei (Schuh)Kartons verwendet in die wir zuvor mit den Spießen einfach Löcher gestochen haben.

    Zu guter Letzt noch in Halbtransparentem Papier eingewickelt und mit buntem Geschenkband zugeschnürt und in einen Styroporring gesteckt.

    Ein bisschen was Philosophisches…

    Ich finde ja, Oona bekommt immer die coolsten Geburtstagskuchen. Ich hatte auch schon wirklich extrem großartige, keine Frage. Aber für Oona tuen wir uns immer etwas an. Zum Beispiel war der Kuchen mit den dunklen Monstern auf weißem Grund, den ihr oben im Banner sehen könnt, für Oona. Genauso wie der dreistöckige schiefe Kuchen. Und eben auch Cakepops. Und jedes Jahr wieder schaut Oona auf unseren Blog und liest schon vorher, was sie bekommt. Ich bin ja dafür, ihr den „Kuchen“ nicht zu überreichen. Ich mein ja nur. Dafür kommen die Fotos eben erst dann online, wenn sie ihn im realen Leben begutachten durfte.  Ha!

    Achja, und weil ja mein Geburstag fast schon vor der Tür steht (ja, es ist wie immer der 9. Oktober, aber ihr habt das sowieso alle lila im Kalender angestrichen): Lucia macht mir bestimmt einen beeindruckenden Kuchen. Oder Kuchen am Stil. Oder so. Aber lasst euch nicht davon einschüchtern – ich esse auch gerne Kuchen, der nicht von Lucia kommt. Und ich bin auch nicht böse, wenn er irgendwie nicht ganz so hübsch ist, wie das, was Oona immer bekommt. Meeeehr Kuchen für mich!